Donnerstag, 2. Oktober 2008
Unglaublich, wie wir uns spüren. Du bist in meinen Träumen präsent. Wenn ich aus dem Fenster sehe, gehst du daran vorbei. Ich begegne dir auf der Straße, als hättest du nur gewartet, um das Tor für mich zu öffnen.

Ich habe dich geküßt. Du streitest noch in dir, willst einerseits meine Küsse erwiedern, andererseits hält dich etwas davon ab. Hast du Angst, dich fallenzulassen? Hast du Angst, mich zu verletzen? Ich liebe es, deinen Körper mit meinen Händen zu erkunden. Noch sind ihnen Grenzen gesetzt. Du bist zaghaft, zurückhaltend, schüchtern gar. Begehrst du mich? Begehrst du meinen Körper?

Ich spüre dich, auch ohne dich zu berühren. Jeden Augenblick.

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Sonntag, 24. August 2008
Meine Hand, die wie eine fremde über meinen Nacken streicht, die Finger an den Linien der Halssehnen und Schlüsselbeine entlang, in die Kuhle dazwischen, um den Schildknorpel kreisend. Den Blick abgewandt höre ich dich telefonieren. Erst als du mich ansiehst, weiß ich, es sollte deine Hand sein, die mich berührte.

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